Outfittery macht Männer zu (glücklichen) Opfern

Paar am LaptopOutfittery ist eines von diesen Geschäftsmodellen, bei denen man denkt: „Ja natürlich, so einfach, so simpel und doch so effektiv – warum bin ich da nicht drauf gekommen?“ Outfittery – und andere ähnliche Unternehmen wie modomoto und modemeister – kombinieren Handel und Service, Massenmarkt und Individualberatung auf beeindruckende Art und Weise – einfach ein „anziehendes Geschäftsmodell“…

Die Gesetze der Wirtschaft gelten auch für Internet-Startups

Unternehmen müssen Geld verdienen. Und die einfache Regel des erfolgreichen Wirtschaftens (Gewinn = Umsatz – Kosten) gilt in dieser Banalität auch für Internet-Startups. Dass wird manches Mal – trotz der Lektionen aus dem Platzen der Dot-Com-Blase – vergessen. Momentan scheint es, dass die erfolgreichen Internet-basierte Geschäftsmodelle hauptsächlich werbefinanziert sind – siehe Google und Facebook. Und dabei ist dann auch nicht immer klar, was Kunde und was Produkt ist… 😉

Und da ich werbefinanzierte Geschäftsmodelle für äusserst unkreativ (und auch nicht für besonders sexy) halte, freue ich mich immer, wenn ich eine wirklich tolle Idee sehe: Ein Geschäftsmodell mit USP, Differenzierung, unmittelbar einleuchtendem Kundennutzen und der plausiblen Chance auf Profitabilität.

Outfittery hat so ein Geschäftsmodell.

Was macht Outfittery (so besonders)?

Outfittery ist mehr als ein Klamottenhandel

In erster Linie ist Outfittery ein Online-Versandhandel für Klamotten. Das an sich ist noch nichts Besonderes. Wie in jeder guten Strategie hat Outfittery aber seine Zielgruppe (Männer) und Produktangebot (Hochwertige Freizeitmode – klassisch, elegant, sportlich und modisch) genau definiert.

Um sich von dem „üblichen“ Versandhandel abzugrenzen, geht Outfittery noch einen Schritt weiter:

Outfittery macht Männer zu Opfern

Wenn Du ein Mann bist, stehen die Chancen gut, dass Shopping für Dich eher Qual als Lust ist: Es soll schnell gehen, gut aussehen und passen. Genau da setzt Outfittery an:

Wenn Du Dich bei Outfittery registrierst musst Du zuerst ein paar Fragen beantworten. Anhand von Bildern wirst Du gefragt, was Du z.B. an einem normalen Samstag trägst. Aus diesen Antworten kann Outfittery Deinen Modetyp bestimmen. In den Tagen danach hast Du noch ein kurzes Telefonat mit einer „persönlichen Modeberaterin“ von Outfittery. Und diese stellt Dir dann ein Paket mit Klamotten zusammen, die (zu) Dir passen und schickt es Dir zu – in einem wertigen Karton mit einer handschriftlichen Notiz Deiner Modeberaterin. Du wählst aus den Klamotten aus, die Du behalten willst und schickst den Rest einfach zurück.

Weisst Du jetzt, warum Du zum Opfer geworden bist? Es fällt Dir nämlich verdammt schwer, etwas zurück zu schicken, was Dir so gut gefällt und passt. Mehrere Freunde und Bekannte haben berichtet, dass sie fasziniert waren, wie passend die Klamotten ausgewählt wurden. „On spot“ und „wie Faust auf Auge“ waren die Kommentare. Im Netz gibt es weitere Berichte, auch solche, nach denen die Auswahl nicht ganz so exakt gepasst hat.

Pro Paket sind Waren im Wert von 800 – 1.000 Euro enthalten, im Schnitt behalten die Kunden Klamotten für 300 Euro.

Und wenn Du wieder ein neues Paket braucht – ein einfacher Anruf bei Deiner Style Expertin genügt 😉 Opfer eben. Aber glücklich.

Ein Geschäftsmodell, dass funktioniert

Warum finde ich das Geschäftsmodell so gut und glaube, dass es funktioniert?

  • Profitable Branche: hohe Margen (über 50%) bei Outfittery
  • geringe Kosten: keine Ladenlokale sind zu unterhalten
  • affine Zielgruppe: siehe oben – was kann es besseres für shopping-faule Männer geben, die wohl möglich noch wenig Zeit haben?
  • eindeutiger USP: mit der persönlichen Style Beraterin geht Outfittery einen Schritt weiter als die herkömmlichen Online-Shops – und der letzte verbliebene Vorteil von Ladenlokalen schmilzt dahin….
  • Convenience: Für den Kunden macht es Outfittery so einfach und angenehm, wie es nur geht.

In Summe ist das erfolgversprechende an diesem Geschäftsmodell die Win-Win-Situation für den Kunden und für Outfittery. Für beide lohnt sich das Modell und profitieren: Outfittery hat geringe Fixkosten und der Kunde eine hohe Convenience.

Klar ist Outfittery auch nichts anderes als eine deutsche Ausgabe der US-amerikanischen Vorbilder Trunk Club, Cakestyle oder Frank & Oak – aber das macht das Konzept ja nicht schlechter.

Update 5.2.2013: Outfittery scheint noch mehr Fans zu haben und eine Millionenspritze bekommen.

Wer hat schon Erfahrungen mit Outfittery & Co. gesammelt? Erfahrungsberichte sind gern gelesen!
Über Christoph (187 Posts)

betreibt Marktding.de. Ausserdem ist er B2B-Marketer und Stratege mit einer Vorliebe für Wachstumsstrategien und der Entwicklung und Vermarktung von Dienstleistungen und technischen Produkten. Sein besonderes Faible gilt der Entwicklung von produktbegleitenden Dienstleistungen. Mehr über Christoph hier im Blog.


Zuletzt aktualisiert am 29.12.2015

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48 Responses to Outfittery macht Männer zu (glücklichen) Opfern

  1. Gregor 16. Juni 2016 at 14:09 #

    Achtung Zahlungsabwicklung völlig ungenügend !

    Die Zahlungsabwicklung ist völlig ungenügend und nicht transparent. Trotz Teilzahlungen wie jeweils auf den Rechnungen auf geführt wurde ein Fehlbetrag von CHF 50 einen Inkassobüro übergeben, obwohl die Zahlung ausgeführt wurde. Nach wochenlangen hin und her konnte dann die Zahlung seitens Outfittery doch noch verbucht werden. Hände weg von so einem Unternehmen. Das bringt nur unnötigen Stress. Eine ganz schlechte Erfahrung ! und zum Schluss bekommt man von Mahnungen von Inkassobüros mit entsprechenden Gebühren. Wirklich eine ganz schlechte Erfahrung ! All zulange werden die Kunden sich das nicht bieten lassen. Schade für ein gutes Konzept. Vielleicht machen das andere dann besser !

  2. Jochen Winkel 6. Juni 2016 at 12:35 #

    Outfittery überzeugt mit persönlichem Service und einigen guten Kombinationen. Bei den Preisen hat aber http://dressbutler.com klar die Nase vorn. Weshalb ich nun doch lieber bei zweiteren Einkaufe. Auch weil die Outfits vorher online einsehbar sind und ich auch ganz gezielt einzelne Artikel an – und abwählen kann. Ein Vergleich der drei „Großen“ (Outfittery, Dressbutler und Modmoto) wäre nicht schlecht 😉

  3. Marcel 7. April 2016 at 16:21 #

    Laut Werbung verspricht Outfittery einen persönlichen Styleservice. Von dem hab ich bis auf das erste Telefongespräch nichts mitbekommen. Immer wieder bekam ich Kleidung, welche nicht meinem Farbvorstellungen und Preis entsprechen, trotzdem ich jedes Mal das Feedbackformular ausgefüllte. Nachdem ich die vierte Box zurückgeschickte, bekam ich eine Rechnung ohne Totalbetrag. Nach telefonischem Nachfragen bezahlte ich den angegeben Betrag. Als dann nach ein paar Tagen ein Brief von einem Inkassobüro kam, in dem noch ein offener Restbetrag inkl. Inkassogebühren verlangt wurde, rief ich erneut an. Bei Outfittery verwies man mich nur noch an das Inkassobüro. Dabei hab ich weder eine korrekte Rechnung oder Mahnung erhalten.
    Persönliche Beratung sieht für mich auch anders aus. So geht man nicht mit Kunden um.

  4. Michael 28. Februar 2016 at 16:13 #

    Ich hatte Outfittery auf Facebook gesehen und fand das Konzept interessant. Ich habe mich dann auch mal durchgerungen, mich anzumelden. Nach einem Telefonat passender Dauer (aus den veranschlagten, sportlichen 10 min wurden 25 min) kam dann nach wenigen Tagen eine Box mit zwei Outfits. Die Box hatte einen Wert von ca. 1000,- €. Vorkasse wollten sie nicht. Ansonsten hätte ich das Kundenkonto prompt wieder löschen lassen (solche Forderungen sind für mich ein klares Zeichen dafür, die Finger davon zu lassen) – Frage in diesem Zusammenhang: Wieso kann ich das Kundenkonto nicht eigenhändig löschen?
    Zur Auswahl: Die Teile, die ich mir vorgestellt habe, waren dabei. Die Sachen, die darüberhinaus noch dabei waren, hatte ich z.T. vorher ausgeschlossen (was suchen die dann in der Box? – zumal das Teil ca. ein Drittel des Wertes der Box ausmachte), viel häufiger passte die Qualität nicht zum Preis – konkret: ich bin nicht bereit, für durchscheinende Hemden 60,- € und mehr zu bezahlen.
    Zahlung und Retournierung liefen ohne Probleme.
    Die Werbung allerdings, die per Mail bekomme, ist ziemlich schlecht gemacht. Da werden mir Outfits angeboten mit Sachen, die ich nie tragen würde. Was ich absolut grenzwertig finde, ist die Tatsache, dass man automatisch auf der Homepage von Outfittery angemeldet wird, sobald man sich z.B. ein Outfit aus der Newsletter-Mail näher ansehen möchte und dafür auf die Homepage weitergeleitet wird. Insofern braucht man sich eigentlich nicht zu wundern, dass schon mehr als einmal Kundendaten abgefangen worden sind.

    Mein Fazit: Die Idee an sich ist klasse – wäre auf jeden Fall weiterzuentwickeln. Aber aufgrund des Webauftritts, der Werbeaufmachung und dem Umgang mit Kundendaten bin ich extrem skeptisch.

  5. Andreas 8. Dezember 2015 at 21:12 #

    Hallo Zusammen,

    ich bestelle jetzt seit einem halben Jahr bei Outfittery, und bin wirklich richtig zufrieden. Dabei sehe ich mich weder als „Opfer“ noch als „Täter“.
    Es kam schon vor, dass ich den ganzen Inhalt der Box „eiskalt“ wieder retour geschickt habe, weil mir nix davon gefallen, oder auch nix richtig gepasst hat.
    Denn „meine Herren“, wo liegt denn Euer Problem? Wenn ihr im Geschäft seid, passt denn da immer alles, was Euch die Verkäuferin geraten oder empfohlen hat? Oder hat sie Euch auch immer die richtige Größe mit in die Umkleidekabine gegeben? Nein!
    Wenn ich an meine Kinder- oder Jugendzeit zurückdenke, als meine Mutter bei Neckermann, Otto oder wem auch immer was bestellt hatte, mein Gott…wie oft kam da das Falsche an oder wurde was falsch berechnet! Natürlich hat es auch damals wochenlang gedauert, bis das wieder begradigt war.
    Soll es also heute anders sein, nur weil wir im Zeitalter modernster Technologien leben? NEIN! Warum? Weil wir alle nur Menschen sind. Damit will ich sagen, dass das hier teilweise echt Jammern auf hohem Niveau ist. Kritisieren können wir alle, können wir es aber besser machen?
    Das ist wie im Fußball oder Eishockey: Geh Du doch aufn Platz und mach Du ihn doch rein! 😉

    Auch ich hatte bei Outfittery schon fehlerhafte Rechnungen oder Abbuchungen gehabt (ich hatte es also auch!), aber es wurde innerhalb kürzester Zeit wieder korrigiert.

    However, ich finde das Konzept einmalig und echt gut, weil es hilft und Zeit spart. Natürlich ist es manchmal etwas teurer als im Geschäft, aber dafür bekommt man alles nach Hause oder zur Arbeit geschickt. Um in den Laden zu kommen braucht man oft wieder ein Auto oder den ÖPNV, was auch wieder Kohle kostet = am Ende kommts aufs Gleiche raus, ist also „Jacke wie Hose“… 😉

  6. Alex Sanders 21. September 2015 at 14:52 #

    Komisch nur, dass ich und drei andere den ich den Gutscheincode von einer Amazonlieferung gegeben, nach Annahmeverweigerung der Box durch den Postboten. Am ende eine Rechnung von 200€ per Email erhalten haben.
    Anruf ergab, es fehle angeblich eine Jacke im Wert von 200€ die aber in der PDF Kleiderauflistung, überhaupt nicht aufgelistet steht. Die Widersprüche sind bisher in Bearbeitung, nicht mal quittiert, obwohl auf der Website: https://www.outfittery.de/conditions# unverzügliche Bestätigung über den Eingang steht. Da die Box nicht geöffnet wurde, und in der PDF Anhangsauflistung keine 200€ Jacke drin steht. Kann ich bei mehr als drei Personen, davon ausgehen, dass hier arglistig gehandelt wird. Entsprechend habe ich dass persönlich schon der Verbraucherzentrale übermittelt, falls das hier nur eine Werbeplattform für outfittery darstellt. Und diese Plattform hier anscheinend nur Schleichwerbung betreibt. Das werde wir spätestens feststellen, nach dem das hier nicht veröffentlicht wird. Und dann mein Herrschaften, werden wir erst richtig loslegen und die Machenschaften im Sozialnetwork verbreiten.

    • Christoph 21. September 2015 at 16:45 #

      Hallo Alex,
      locker bleiben – das hier ist keine Werbeplattform, sondern ein Blog. Dass ich persönliche Meinungen äussere liegt im Wesen eines Blogs. Dass sich diese im Laufe der Zeit ändern können, siehst Du auch an meinen Kommentaren zu anderen Äusserungen hier im Kommentarverlauf.

      Ich verstehe Deinen Unmut, bitte dich aber, die Kommentarfunktion nicht für Deinen persönlichen Feldzug gegen Outfittery zu missbrauchen. Dazu ist es nicht gedacht. Ansonsten werde ich Kommentare in der Tat zurückweisen, was ich bisher noch nie gemacht habe.

      Beste Grüße und danke für dein Verständnis
      Christoph

      • Alex Sanders 21. September 2015 at 17:05 #

        Hallo, Chris, leider möchte ich nur davor warnen und kann dabei leider nicht neutral bleiben da ich und 2 meiner Kollegen, denen ich den Gutscheincode gegeben jetzt selbe Problem haben. Am Telefon wurde tatsächlich ab gewimmelt und etwas von Eidesstattlicher Erklärung ausfüllen geredet. Das kann man einfach nicht ignorieren.

        Einen Feldzug kann man das nicht nennen, mir geht es darum, die Ahnungslosen vor einen Fehler zu warnen. Wer kein Geld hat um 800 bis weit in die 2000€ zu zahlen, sollte diese Seite nicht „Testen“.
        Die gehen davon aus, dass die meisten Formulare ausfüllen und dann in einer zwickmüle stecken und viele die angelehnt, zurück geschickt, sich keinen Rechtsbeistand leisten. Da der Streitwert von 200€ meist nicht lohnt, daher bitte ich hiermit, der Staatsanwaltschaft Futter zu geben,damit sie gegen diese Machenschaften vorgehen kann.

        Würde es also Begrüßen, wenn sie ihre Plattform zur freien Meinungssäuerung so beibehalten.
        Die Sachlage ist tatsächlich so erschreckend, dass hier ist kein Spiel mehr. Polizei Sachsen, weiß schon Bescheid, leider kommt alles viel zu langsam ins Rollen.

        Grüße
        Alex

  7. Dirk 5. September 2015 at 14:00 #

    Wie berechnest Du denn die Marge?
    Mehr als 100% gibt es nicht.
    250%? Meintest wohl: Einkauf 100EUR, Verkauf 250EUR.
    Die Marge ist aber dann 150/250 = 60% (was tatsächlich extrem hoch ist).

    • Christoph 5. September 2015 at 22:05 #

      Hi Dirk,
      Du hast natürlich recht. Ich habe den Link, der die Quelle „250%“ belegt hat, mangels Aktualität nun geändert auf eine neuere Quelle, die auf eine Marge von >50% bei Outfittery hinwweist. Das ist dann sogar in der von Dir genannten Größenordnung.

      Danke nochmal für den Hinweis.

      Grüße
      Christoph

  8. flöhchen träumer 27. Mai 2015 at 00:07 #

    Anfangs war ich stutzig da ich dank meiner Krankheit im Moment nicht telefonieren kann bzw ordentlich sprechen. So hab ich einfach die Formulare ausgefüllt und mit outfittery per Mail kommuniziert. Wie gefordert auch Bilder von mir geschickt. Ein paar Tage später kam ein wunderschönes Paket mit mehreren Outfits. Wie oben kritisiert dass mehrere Oberteile zu einer Hose kommen ist ja klar. Nicht nur ein Teil passt zu einer Hose.
    Jedenfalls kamn liebevoll zusammen gestellte Outfits die optisch gut zu meinem Typ passen. Vielen Dank nochmal an die Beraterin Lou.
    Klar ich hatte den Warenwert höher angesetzt denn ich hoffte schöne Klamotten zu bekommen. Das haben sie einwandfrei geschafft. Auch dass ich nicht gleich zahlte wegen Krankenhaus war nicht tragisch. Mahnungen hab ich logischerweise bekommen. Ich bestelle bald zum 3. Mal bei Outfittery. Liebe grüße Träumer

  9. Christian 1. April 2015 at 09:26 #

    Es gibt jetzt übrigens eine eigene Vergleichsseite für die „Outfitservices“ http://www.outfitservice.de/ für weitere Infos.

  10. Hugo 4. März 2015 at 13:52 #

    Expansion in die Schweiz! Ja da habe ich soeben eine Bestellung erhalten. Die Idee ist ja nett, aber die Ausführung… Ganzes Paket leider retour! Wozu spricht die Beraterin überhaupt mit einem wenn 70% der Ware dabei ist die ich explizit nicht gewollt habe?
    Ich habe ihr gesagt, dass ich beige (Pfadfinder)Hosen hasse! Was kommt? Eine beige Hose! Auch Kragen-Ausschnitte habe ich klar gesagt – und es kommen genau die falschen. Ich will keine Anzunehmen – was kommt? Ein Anzugehen! UND: Die Grössen – obwohl richtig ausgefüllt – kommen einfach anders. Sakko in 52 statt 48??? Bitte?
    Sorry – aber da bin ich in jedem grossen Kleiderladen schneller und besser beraten – und vor allem passt dann die Grösse!

  11. Jan 26. Januar 2015 at 16:38 #

    Sehr guter Bericht!

    Finde das Geschäftsmodell auch echt klasse. Wie du schon geschrieben hast – „eine Win-Win-Situation für den Kunden und für Outfittery“.

    Neben Outfittery gibt es noch weitere Anbieter, die auf dieses Geschäftsmodell setzen. Ich habe diese in meinem Test auf https://www.vetalio.de/curated-shopping genauer unter die Lupe genommen.

    Würde mich freuen, wenn du hier mal vorbei schaust.

    Viele Grüße,

    Jan

  12. Rabe 14. Januar 2015 at 15:26 #

    Wieso Opfer? Wer nicht stark für eigene Entscheidungen ist und selbst eine Auswahl treffen kann und den Rest zurückschicken kann , ist doch kein Mann !!!!!!!

    Ich finde das System super, frische Ideen braucht das Land.

  13. Felix 22. Dezember 2014 at 21:46 #

    Ich kann nur stark davon abraten, jemals eine Box bei Outfittery zu bestellen. Es wurde mir ein Artikel für fast 200€ nicht geschickt, den ich nicht bestellt habe und jetzt bezahlen soll. Mehrfaches Feedback wird von Outfittery ignoriert und nun mit einer Rechnung perfektioniert.

    Danke Outfittery.

  14. Joe 13. November 2014 at 15:25 #

    Also ich habe mich mal vorsichtig registriert und und den Fragebogen ausgefüllt, sowie seitenlang auf Modeartikel geklickt, die mir gefallen oder nicht gefallen.
    Ich habe die Registrierung dann irgendwann abgebrochen, als ich meine Adresse etc. eintragen sollte, weil ich vorgreifen wollte, dass mir gleich ein Paket nach Hause geschickt wird.
    Einen Tag später erhielt ich trotzdem eine E-Mail von der Assistentin meines StyleBeraters, die mir zwei Outfits anbot. Naja… es sah für mich weniger nach dem aus, was ein Modeexperte ausgewählt hatte als viel mehr nach einem (schlechten) Computeralgorithmus.
    Irgendwie hatte ich auch ein komplettes Outfit erwartet wie es auf der Homepage beschrieben, was ich dann in einem Paket mit einem T-Shirt und zwei Hemden soll ist mir fraglich.

    Da die Preise gleich oder teurer sind als im örtlichen kleinen Modehaus sehe ich nicht ansatzweise ein, warum ich da bestellen sollte.
    Ich bin Ingenieur und kein BWL’er aber die Tatsache, dass keine repräsentative Verkaufsfläche bezahlt werden muss und die Modeberater weder kompetent aussehen müssen noch an feste Arbeitszeit gebunden sind und in meinen Augen auch nur aus, von Computern ermittelten, Vorschlägen auswählen müssen spart der Anbieter hier eine ganz Menge Geld ein.
    Also noch eine deutlich größere Gewinnspanne als beim kleinen Modehaus um die Ecke.

    Mein Stammmodehaus hat auf die Onlinehändler mittlerweile reagiert und für Kunden gibt es beim Einkaufen zusätzlich zu den üblich angebotenen Getränken auch kaltes Bier und frische Cocktails! Das bedeutet ich setze mich Samstags Vormittag in einen Sessel, trinke ein frisches Bier und ein freundliche Mitarbeiterin, die mich sogar persönlich kennt, bringt mir eine Auswahl an Artikeln. Das schöne ist außerdem, wenn ich was kaufe kann ich es direkt anziehen und muss nicht noch 3 Tage warten oder nachher zur Post laufen und irgendwas zurückschicken.

    Für mich ist also absolut kein Vorteil erkennbar, deshalb habe ich mich umgehend wieder abgemeldet!

    • Christoph 13. November 2014 at 18:02 #

      Hallo und danke für den Beitrag – der Ansatz mit dem Freibier gefällt mir gut 😉

      Grüße
      Christoph

  15. dr. Kauer 8. Oktober 2014 at 11:23 #

    Ich find die Qutfittery einfach nur geil!

    Bin jetzt schon länger kunde und geniesse den Service sehr. Ich ruf einfach vom Auto aus die DANA (meine Shopping-Keule) an und sag Ihr was ich brauch. Servus Dana, FJ hier, du schick mir was für freizeit im Herbst, ich brauch schuhe, ne geile Jacke und eine Jeans. Wenn Dir noch was tolles unterkommt das zu mir passt, dann stecks auch mit rein, Danke Ciao! 3 Tage später kommt das Packerl zu mir heim . Ich probier alles daheim vorm Spiegel an, und behalte was mir gefällt. Den Rest schmeiss ich einfach wieder in die (Wiederverschliessbare) Box, inkl. dem ganzen Verpackungszeug wie Nadeln klammern, und Papier. Wenn man nicht direkt aufs Hirn gefallen ist, dann wird man damit klarkommen, auf der übersichtlichen, bebilderten Rechnung das anzukreutzen, das man behält und was nicht. Das Paket nimmt mein Postbote wieder mit. Dann warte ich einfach bis ich die korregierte Rechnung per Email bekomme, checke obs passt und dann überweisen. Fertig. Ich sehe seit dem immer aus wie soeiner, der die Zeit hat ganze Tage beim Shopping zu vertrödeln. Ich verdiene mir in der Zeit lieber das Geld, mir so einen Service leisten zu können. BG FJ

    • Cristiano 8. Oktober 2014 at 13:55 #

      Servus FJ,

      ich frage mich schon lange wann die Marketingabteilung denn endlich reagieren wird…
      Schön geschrieben!

      Nutzenargumentationen nebenbei mit eingestreut, suggestive Needs über keywords gesetzt,
      und dann noch eine kleine Geschichtte erzählt in der die Einfachheit der Abwicklung betont wird. Das ganze geschrieben in einem hippen Sprachduktus um die Zielgruppe möglichst anzusprechen. Ach ja – die Personaliserungen nicht zu vergessen.

      Insgesamt die Hausaufgaben gut gemacht und das mag ja alles nett und erlaubt sein.
      Aber weshalb bitte gleich soweit gehen und die Erfahrungen Anderer User persönlich diffamieren und ihre kognitiven Fähigkeiten anzuzweifeln ???

      Um eines beneide ich jedoch den Testimonial in dieser Geschichte:
      Die gesparte Zeit nutzen um lieber Geld zu verdienen UND gleichzeitig zu Hause dem Postboten das Retourpäckchen wieder mit geben. Ich muss sowas immer nebenbei auf dem Weg in die Arbeit erledigen Zwinker!

      Vertriebliche Grüße
      Cristiano

  16. Luca 4. Oktober 2014 at 13:23 #

    Ich kann nur von outfittery abraten!
    Meldet euch da niemals an, ich hab’s in einer Werbung gesehen und fands ganz interessant. Hab mich registriert und das Angebot getestet.
    Ein Tag später bekomme ich die E-Mail das eine Bestellung auf dem Weg zu mir ist und ich habe auf der Seite keinen Kauf getätigt!
    Ich habe natürlich an outfittery geschrieben das ich nur das Angebot testen wollte und sie die Bestellung bitte stornieren sollen.
    Einen weiteren Tag später kommt eine Antwort, dass es jetzt zu spät seie, da die Bestellung bereits im Versandprozess ist.
    Paket angekommen, bekomme ich eine Rechnung in einer Höhe von über 600 EURO, die Produkte ergeben zusammen nicht einmal die Hälfte der Rechnungssumme. Sehr merkwürdig.
    Kann nur jedem Raten einen riesen Bogen um dieses Unternehmen zu machen!

  17. Unzufrieden 25. Juli 2014 at 17:53 #

    BLOSS NICHT HIER EINKAUFEN!
    Das mit der Style Expertin klappt ja noch ganz gut und die Ware ist auch Ok.
    Aber dann geht’s los: Mahnungen, obwohl man schon bezahlt hat, Fehler in der Buchhaltung, keine Unterstützung (Kunde soll alle Fehler von Outfittery klären), Sturheit und wenn man Pech hat evtl. Schufa Negativeintrag, wegen Inkompetenz beim Händler.
    Die haben ihr eigenes Geschäftsmodell nicht verstanden – dass man es einfach hat. Hier gibt’s nur Ärger und kein Service.
    BLOSS HIER NICHT EINKAUFEN

    • andix 23. September 2015 at 18:41 #

      Das kann ich nur bestätigen. Tolle Idee, aber schlechter Backup-Service. Obwohl Bezahlung nachgewiesen, wird mit weiteren Schritten gedroht. Entschuldigung – Fehlanzeige.
      Schade – ein Service für (faule) Männer hätte mir tatsächlich gefallen.

  18. Cristiano 16. Juli 2014 at 18:23 #

    Hallo zusammen,
    ich bin an outfittery geraten, weil einer meiner Kumpels mir davon berichtete. Die Idee hatte mich fasziniert und ich hatte mich spontan registriert… Der Beratung des „Stylisten“ war prima. Allerdings gibt es nur „one-way-communication“, d.h. er ruft DICH an und nihct umgekehrt. Als selber versuchte ihn zu erreichen, wuerde ich mit einer sehr schnippischen T…i konfrontiert. Ich hätte stutzig werden sollen!

    Das Paket kam prompt und innerhalb weniger Tage. Und dann war der Spass und die Freundlichkeit auch vorbei. Ich brauchte die Klamotten nicht dringend und stellte das Päckechen in die Ecke… wo es ein paar Tage stand. Nach 7 Tagen erhielt ich eine Mail, dass ich noch nicht bezahlt habe. Das Paket war gerade eine Woche da!! Gut ich hatte noch nicht mal rein geschaut. Die Botschaft war: Entweder sofort zahlen oder binnen 3 Tage alles zurück schicken. Ich bat dann höflichst um Fristverlängerung…

    Ich machte das Päckchen auf und fand als erstes eine Rechnung über 1.200 EUR. Respekt!
    Dann auspacken…, wundern…, anprobieren…, erschrecken…, überlegen…., den meisten Krempel wieder zusammen packen, feststellen dass Retourenschein jetzt mit drin liegt, korrigieren…, selber ausrechnen was man nun zahlen muss…, zusammen packen…, Päckchen nicht wieder in die Ecke stellen sondern gleich zur Post tragen (wo’s wieder keine Parkplätze gibt) …, überweisen…

    An dieser Stelle Zitat vom Autor des obigen Beitrages: „[…] Wenn Du ein Mann bist, stehen die Chancen gut, dass Shopping für Dich eher Qual als Lust ist: Es soll schnell gehen, gut aussehen und passen.[…]“ Das mit den Erwartungen ans Shopping stimmt – der Aufwand passt jedoch für mich nicht. Dann gehe ich doch lieber weiter offline im Laden shoppen, hab die Auswahl, die Vergleiche und vertrödele nicht so viel Zeit und ich gebe dabei ungefähr gleich viel Geld aus.

    outfittery – nein danke

  19. Sonay 18. Mai 2014 at 12:33 #

    Hallo,

    Mal eine ganz andere Frage.

    Rein theoretisch müsste es doch auch möglich sein, dass man sich in regelmäßigen Abständen neue Klamotten zuschicken lässt, diese dann ein zwei Tage trägt und dann komplett wieder zurückschickt.

    Somit hätte man keine Kosten und immer wieder neue Klamotten.

    Solange man doch nicht in die Versuchung gerät das eine oder andere Teil zu behalten, ist das doch eine ziemlich gemütliche Option sich immer wieder mal mit neuen Klamotten zu bestücken.

    Oder habe ich da irgendwo einen Denkfehler?

    LG

    Sonay

    • Christoph 18. Mai 2014 at 16:34 #

      Hallo Sonay,
      ja, kann man so machen, muss man aber nicht…
      Oder fändest Du es auch OK, sich Bücher und CDs zu kaufen und die nach dem Lesen / Hören wieder zurück zu senden?

      Grüße
      Christoph

  20. Daniel 11. Mai 2014 at 08:51 #

    Hallo zusammen.

    Also ich habe outfittery am Dienstag den 06.05.14 ausprobiert.
    Der Anruf erfolgte dann am Mittwoch um 15:30 Uhr.
    Die liebe justine nahm sich 25 min Zeit mit mir, um meinen genauen Geschmack herauszufinden. Ich hatte wünsche! Z. B. Ein Sacko und braune Wildlederschuhe.
    Zum erstaunen kamen meine Sachen gestern den 10.05 bei mir an.
    DDie Wünsche waren in der Box. Sacko und die braunen Wildlederschuhe 🙂 dazu noch ein paar shirts, Hemden, Hosen, Pullover, Gürtel und schaals.
    Ich bin begeistert und kann den Kommentaren nur widersprechen.
    Mein Fazit Bis jetzt : sehr schnell, freundlich und meinen Geschmack voll und ganz getroffen. Werde auf jeden Fall noch mal bestellen und die zweite Runde hier noch einmal kommentieren.

    • Christoph 11. Mai 2014 at 09:37 #

      Hallo Daniel,
      die positive Nachricht freut mich. Vielleicht hat Outfittery mittlerweile seine „Wachstumsprobleme“ gelöst!
      Grüße
      Christoph

  21. Paul 23. Januar 2014 at 11:06 #

    Ich habe bereits 2mal bei Outfittery bestellt.
    Leider mit recht bescheidenem Ergebnis.

    – Es dauert im Schnitt 10 Tage bis man endlich das Paket erhält.
    – Es fehlten jedes Mal besprochene Dinge, dafür waren Klamotten drin, die man durch dass Beratungsgespräch eindeutig ausgeschlossen hat
    – teilweise nach Chemie stinkendes Leder aus Fernost, an dem Spuren irgendeiner chemischen Behandlungslösung sichtbar waren
    – die im 1. Paket passenden Schuhe hatten leider einen Fehler. hab sie mit dem Hinweis „bitte ohne Fehler schicken, ich kaufe sie!“ am Telefon erneut bestellt. Es kam ein anderer Schuh, nicht mal vom selben Typ… Was soll man dazu sagen?

    Letztlich behielt ich ein Hemd aus der ersten und einen Pullover aus der zweiten Lieferung.

    Mein Eindruck:
    – Zeitverschwendung! 10 Tage warten, dafür dass Absprachen nicht eingehalten werden, man Klamotten bekommt, die man nicht wollte, dafür aber nicht die, die man wollte.
    – Preis-Leistungsverhältnis überzeugt mich nicht, billig in Fernost hergestellte Klamotten, teilweise mit Chemie behandelt, die in Deutschland sicher nicht erlaubt wäre
    – Mein Geschmack hat es nicht sehr getroffen, da geht selbst einkaufen schneller und ist treffsicherer
    – Ich hab den Eindruck, dass die Beratung darauf abzielt, Klamotten zu verkaufen, die in großen Stückzahlen bestellt werden und abgekauft werden müssen, kein Spielraum für Individualität (die bestellten Schuhe werden auch jetzt noch überall als erhältlich angeboten)

    Mein Fazit: Mal sehen wie lange die sich halten werden. Überzeugt mich genauso wenig, wie Modomoto!

    • Christoph 23. Januar 2014 at 20:06 #

      Hi und Merci für Deinen Erfahrungsbericht. Er passt ja (leider) in die unrühmliche Reihe…

  22. Pascal 29. September 2013 at 14:51 #

    Ich muss mal meinen Senf dazu geben.
    Habe dort zusammen mit meinem Bruder „bestellt“. Wir haben beide jeweils einen Account angelegt, und bekamen aufgrund unterschiedlicher Geschmäcker auch entsprechend verschiedene Beraterinen zugeteilt.
    Wir bekamen beide keinen Anruf. Dann gab es eine Vorauswahl der Beraterinnen und jetzt die große Überraschung: Wir bekamen beide die selbe Auswahl! Wie kann denn so etwas sein?
    Für mich ein Zeichen dafür, dass die Auswahl nicht von den genannten Beraterinnen getroffen wird, sondern anhand anderer Kriterien erfolgt. Auch erfolgte aufgrund unserer Vorgaben hinsichtlich der Marken keine Auswahl.

    Für mich ganz große Verarsche.

    • Christoph 29. September 2013 at 18:35 #

      Danke für Deinen Erfahrungsbericht – wahrlich kein gutes Zeugnis.
      Auf meine Anfrage nach einer Stellungnahme (siehe ein paar Kommentare weiter unten) gab es leider auch keine Antwort. Schade.

  23. Kevin Pflock 18. September 2013 at 13:22 #

    Hallo,

    ich kann bisher auch nur positiv über Outfittery berichten. Würden diese Berichte hier vermehrt stimmen, wäre wohl eine Expansion in die Schweiz nicht machbar. Habe ich eben hier gelesen.

    Viele Grüße
    Kevin

    • Christoph 18. September 2013 at 22:13 #

      Hallo Kevin,
      danke für den Kommentar – und den Link zu Deinem Beitrag 😉

  24. Sash 24. Juli 2013 at 19:06 #

    Mir ging es leider ähnlich wie Daniel Knop. Anmeldung gestartet, Telefontermin eingetragen, Bestätigungsmail am frühen morgen erhalten und vergeblich auf den Anruf gewartet. Zwei Tage später dann die Email mit der Bitte um Vorausüberweisung der schon erwähnten150,-€.
    Dieser Ablauf wirkte auch auf mich nicht unbedingt seriös. Dennoch habe ich einen Versuch gestartet und eine Email an die Serviceabteilung gesendet, mit der Bitte mich über die Beweggründe des geplatzten Termins zu informieren. Leider ohne Ergebnis.
    Es hat für mich den Anschein, dass sich Outfittery nicht mit dem schnellen Wachstum des Kundenstammes zurechtfindet. Es stellt sich die Frage, ob sie denn so gut organisiert sind, dass sie die Organisation der eingehenden Vorauszahlungen im Griff haben?!
    Dieses Risiko bin ich nicht bereit einzugehen.

    Sonnige Grüße!
    Sash

    • Christoph 24. Juli 2013 at 21:04 #

      Hallo Sash,
      das gefällt mir gar nicht – aber es sieht in der Tat so aus, als kommt Qutfittery „mit den Geistern, die man rief“ nicht klar. Ich frage da mal nach – wenn ich eine Antwort bekommt, veröffentliche ich sie hier.

      Grüße
      Christoph

  25. Daniel Knop 4. Juli 2013 at 13:14 #

    Habe vorgestern bei Outfittery bestellt. Einen Anruf hab ich aber nie erhalten, habe fast 2 Stunden im Büro gesessen und einen Außentermin verschoben. Das war wohl alles für die Katz! Dann bekam ich eine Mail, in der stand, dass Outfittery 150€ Vorkasse von mir verlangt. 150€ für Ware die ich vorher nicht mal auf einem Foto anschauen konnte, 150€ für ein Paket mit unbekanntem Inhalt. Ich bin nicht bereit diese zu bezahlen und habe soeben meine Bestellung storniert. Ich finde, ein Unternehmen das bei Bestellung einen Telefontermin mit persönlicher Beratung verspricht und vereinbart, aber nicht im Stande ist diesen einzuhalten, wirkt für mich sehr unseriös.

    • Christoph 4. Juli 2013 at 14:11 #

      Hallo, danke, dass Du Deinen Erfahrungsbericht hier teilst – auch diese Art der „Erfahrung“ ist für andere Leser sicherlich interessant.
      Grüße
      Christoph

  26. Carl 4. Juni 2013 at 18:59 #

    Also ich habe meine erste Outfittery Box erhalten.
    Muss sagen, die Box an sich, der handgeschriebene Zettel und die Gebrauchsanleitung auf der Innenseite des Deckels, waren sehr ansprechend.
    Die Klamotten dafür weniger. Es waren zum Teil Sachen, die ich auch im normalen Herrenausstatter bekommen. Es waren jedoch auch Schuhe dabei, die kann kein Mensch tragen, so hart waren die vom (Kunst)leder her 😉
    Im Segment Jacke hatte man wirklich über die Strenge geschlagen. Eine Übergangsjacke, Material wie leichter Gummi, aus dem Bereich “ Wir gehen morgen Angeln“, sollte dann mal sportliche 249€ kosten…

    Hemden waren schick! Nur leider zu klein. Ebenso die langen Hosen.

    Behalten habe ich ein Polo Shirt, kurze Hosen für den Sommer und einen leichten Schal.

    Nun ja, es liegt wahrscheinlich daran, dass ich gern selber einkaufen gehe, im Gegensatz zu vielen anderen Männern. Und ich muss Klamotten anprobieren! Habe immer wieder das Problem, bei Bestellungen in Onlineshops, trotz richtiger Größenangabe passen die Teile dann nicht.
    Denke es wäre noch besser, wenn Outfittery vorher ein Maßband versendet und man dieses dann beim Telefonat mit der Modeberaterin anwenden kann 😉

    Denke mal, dass ich Outfittery nicht wieder nutzen werde. Fahre dann lieber mal nach Berlin ins KaDeWe, da schnapp ich mir einen von den netten Mitarbeitern und der zeigt mir auch alles und nimmt sich verdammt viel Zeit…
    Und, ich muss keine 10 Tage auf die Ware warten und habe Abends zu Hause noch was zum vorführen!

    Beste Grüße

    Carl

    • Christoph 4. Juni 2013 at 21:00 #

      Hallo Carl,
      danke, dass Du Deine Erfahrungen mit den anderen Lesern teilst.
      Die Idee mit dem Maßband finde ich gut – sollte man mal Outfittery vorschlagen.

      Ich kaufe gelegentlich Anzüge bei einem Online-Herrenausstatter – dort war ich zum „vermessen“ einmalig vor Ort. Die Sachen passen dann…solange sich die Figur nicht ändert 😉

      Grüße
      Christoph

  27. Oliver 23. Mai 2013 at 10:12 #

    Hallo Jens,

    ich bin nun auch in der Warteschleife meiner erste Box.
    Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich ein kleines Störgefühl vermitteln. Rein theoretisch, lebt die Idee von Oufittery davon, dass ich eine persönliche Beratung erfahre, dass dort gegenüber also keine künstliche Intelligenz über mich nachdenkt, sondern eine wirkliche. Die Homepage versucht ja auch ständig den Eindruck zu vermitteln. (Theoretisch) funktioniert das z.B. durch die Listung der Berater mit einem kleinen Lebenslauf und die Zuweisung zu einem Kunden.
    Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich allerdings das Gefühl, dass es dieses Gegenüber nicht zwangsläufig existiert. Die Vorschläge erhielt ich per Mail (vor einem vereinbarten Telefontermin). Ich gebe zu, da waren einige Treffer dabei. Diese müssten aber auch dem ausgefüllten Fragebogen entstammen können (Audi, Passat oder Fahrrad?, Budget für eine Hose?)

    Die aufgeführten Facebook-Profile der Berater sind aktuell nicht erreichbar. Auf eine Mail an den Support, in der ich darauf hinweise dass man nach Vereinbarung eines Telefontermines diesen nicht mehr nachvollziehen kann habe ich nach zwei Tagen keine Antwort.
    Lange Rede kurzer Sinn, es scheint eine interessante Frage zu sein, wieviel persönlicher Service sich wirklich hinter dem Konzept verbirgt, welches genaue diesen suggeriert.

    Grüße!

    • Christoph 23. Mai 2013 at 13:07 #

      Hallo Oliver,
      danke für Deinen Erfahrungsbericht – die Frage ist in der Tat interessant: Der trade-off zwischen individuellem, persönlichen Service und Automatisierung von Prozessen.
      Die Kunst wird sein, alles was der Kunde nicht wahrnimmt, zu automatisieren und so günstig wie möglich „zu produzieren“, und alles was der Kunde wahrnimmt so persönlich wie möglich zu gestalten.
      Das gilt nicht nur für Outfittery, sondern auch für viele andere Branchen.

      Grüße
      Christoph

      • Oliver 23. Mai 2013 at 14:45 #

        Hallo Christoph,
        da gebe ich Dir völlig Recht. Allerdings mit einer Einschränkung: wenn mir ein automatisierter Prozess als ein persönlicher „verkauft“ wird, dann platzt die schön gedachte Blase. Ich denke insbesondere die Zielgruppe des Konzeptes wird dafür ein Gespür haben. Diese wird wohl lieber einen vertretbaren Betrag für eine tatsächliche Beratungsleistung ausgeben.

        Aber ich warte mal ab. Angeblich liegt meiner Box ja eine handgeschriebene Notiz bei.

        Grüße,
        Oliver

  28. Jens 19. März 2013 at 12:52 #

    Ich habe mir vor ein paar Tagen eine Box bestellt und warte gespannt was die sich da einfallen lassen, kann aber einen Satz oder überhaupt deinen Artikel nicht so richtig verstehen, du sagst:

    „Weisst Du jetzt, warum Du zum Opfer geworden bist? Es fällt Dir nämlich verdammt schwer, etwas zurück zu schicken, was Dir so gut gefällt und passt.“

    Wieso denn Opfer ? Wenn ich etwas anziehe und es gefällt mir und passt wirklich super und sieht auch noch gut aus, hat der Service doch genau das getan was ich mir gewünscht habe. – Wenn ich die Hose im Laden anprobiere und sie sieht gut aus und gefällt mir und passt dann kaufe ich sie doch auch, ich finde es nur schwer die richtigen „Perlen“ auszugraben, ich trage seit 1 1/2 Jahren eine mitlerweile schon etwas zerpflückte Strickjacke von Tom Tailor, warum?! Weil ich im Laden bisher nichts gefunden habe was annährend so geil ist.

    Wenn Outfittery jetzt das schafft, was MANN sich erhofft (ansatzweise sowas geiles zu finden wie diese Strickjacke) dann kaufe ich die doch mit Kusshand.

    Für den Mann von heute ist dieser Service doch super – ich sehe da keine Opfermasche oder Ausbeutung.

    Übrigens, 6 von 7 Frauen denen ich das erzählt habe wollten es auch machen, und sind neidisch das es sowas nur für Männer gibt, also leichte Zielgruppe Männer ist auch quatsch, die Frauen sind/wären genau so große „Opfer“ für so eine Art von Shoppingerlebnis.

    Liebe Grüße, Jens

    • Christoph 19. März 2013 at 13:15 #

      Hallo Jens,
      Du hast natürlich recht, das „Opfer“ ist ironisch gemeint. Mit einem 😉 wäre es deutlicher geworden.
      Mir geht es dabei genauso, wie Du beschrieben hast – wenn Outfittery etwas zusammenstellt, was mir passt und gefällt, bin ich mehr als happy. Und „Kudenbindung“ ist in diesem Fall dann ja auch positiv und keine Falle.
      Viele Grüße
      Christoph

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