Wie Modemarken Facebook nutzen – und was andere davon lernen können

Modemarken auf dem LaufstegFanpage Karma hat eine neue Analyse vorgestellt. Dieses mal haben die Mädels und Jungs analysiert, wie sich Modemarken auf Facebook präsentieren. Und nicht nur das – sondern auch, wie sie sich erfolgreich präsentieren und welche Strategien die einzelnen Modemarken dabei verwenden. Herausgekommen sind ein paar Empfehlungen, wie Modemarken Facebook nutzen sollten.

Diese Empfehlungen lassen sich meines Erachtens aber genauso gut auch auf andere Marken und Branchen übertragen:

Take-away 1: Bleibe Deinen Markenwerten treu

Chiemsee postet Strandbilder, Sport lables veröffentlichen Bilder oder NBA-Play-off Spielpläne. Das funktioniert gut, alles andere nicht. Die Fans wollen die Posts sehen, die zu ihrem Markenverständnis der Modemarke passen und keine anderen.

Take-away 2: Mache den Fan vom passiven Leser zum aktiven Markenbotschafter

Einige Modeunternehmen, wie s.Oliver, Ernsting’s family und armedangels überzeugen mit Gewinnspielen, Umfragen oder anderen Aufforderungen an den Fan, aktiv zu werden. Eine gute Möglichkeit, den Fan zu „aktivieren“.

Take-away 3: Information, Information, Information

Was für Modemarken gilt, gilt auch für alle anderen Marken. Die Fans suchen Infos und Neuigkeiten zu Ihrer Marke, nur selten Entertainment. Gib dem Publikum, was es will. Modemarken wie Outfittery, mister*lady, Strellson und New Yorker sind erfolgreich darin und posten neue Outfits, Sonderangebote, Stylevorschläge zu passenden Anlässen oder Jahreszeiten.

Take-away 4: Und noch mehr Information – exklusiv für den Fan

Ein geeignetes Instrument, den Fan auf Facebook bei Laune zu halten, ist der Zugang zu exklusiven Informationen. Etwas, was ich nur als Fan bei Facebook bekommen kann, ist Anreiz Fan zu werden oder zu bleiben. Das müssen aber auch wirklich exklusive Infos sein, die nicht auch parallel bei Twitter, Google+ oder sonst wo im Internet veröffentlicht werden. Modemarken wie Strenesse, DryKorn oder Liebeskind Berlin zeigen Backstage-Fotos vom Shooting oder begleiten Models privat.

Take-away 5: Biete Deiner Zielgruppe das, was sie sucht

Jedes Unternehmen und jeder Marketer sollte seine Zielgruppe kennen – gerade in den Social Networks ist das wichtig. Wenn ich meine Zielgruppe langweile, wird sie auch nicht reagieren und sich schnell eine andere Marke suchen. Dazu gehört auch, auf Anfragen der Fans (schnell) zu reagieren. In der Analyse hat der Otto Versand überzeugt: 90% aller Anfragen wurden beantwortet, die meisten innerhalb weniger Minuten.

Take-away 6: der Klassiker nicht nur bei Modemarken – Sex sells.

Die Fans von einigen Modeunternehmen sind überdurchschnittlich engagiert mit „ihrer“ Marke. (Engagement bedeutet hier die durchschnittliche Summe von Likes, Comments und Shares pro Tag, geteilt durch die Gesamtzahl der Fans). Fanpage Karma hat bspw. für FLGN*TNT eine Engagementrate von 2,4%, für holyholy von 8,4% errechnet. Grund: Postings mit sexy Models und heissen Schlitten.


Hier findest Du das Gesamtranking der Modemarken von Fanpage Karma:

Powered by Fanpage Karma

Der Auftritt welcher Modemarke gefällt Dir im Internet am besten? Warum?

 

Über Christoph (187 Posts)

betreibt Marktding.de. Ausserdem ist er B2B-Marketer und Stratege mit einer Vorliebe für Wachstumsstrategien und der Entwicklung und Vermarktung von Dienstleistungen und technischen Produkten. Sein besonderes Faible gilt der Entwicklung von produktbegleitenden Dienstleistungen. Mehr über Christoph hier im Blog.


Zuletzt aktualisiert am 21.08.2013

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