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Murphys Gesetze im Marketing

Hast Du Dich nicht auch schon immer darüber gewundert, dass alles was schief gehen kann, auch schief geht? Murphy lässt grüßen. Und allzu oft habe ich festgestellt, dass auch im Marketing Murphys Gesetze gelten. Warum auch nicht 😉

Hier meine ganz persönliche Auswahl – alles schon erlebt – an Dingen, die ganz sicher immer schief gehen.

 

Das Original ist universell anwendbar:  Was schief gehen kann, geht auch schief.

 

Murphys Gesetze im Marketing

  1. Die Planung ist gut, nur der Markt verhält sich irrational.
  2. Wenn der Umsatz stimmt, liegt’s am Vertrieb – stimmt er nicht, liegt’s am Marketing.
  3. Der Preis ist immer zu hoch.
  4. Genau die Produktfunktion, die der potentielle Großkunde haben will, ist in der letzten Planung gestrichen worden.
  5. Der Rechtschreibfehler in der Broschüre wird erst gefunden, wenn die gesamte Auflage gedruckt ist.
  6. Das Marketingbudget reicht nie aus. (Oder: Das Marketingbudget reicht nie. Aus.)
  7. Die Anzahl der Leser Deiner Marketing-Unterlagen ist umgekehrt proportional zur Anzahl der darin enthalten Wörter (hier gefunden)
  8. Je kleiner die Stichprobe in der Marktforschung, desto eher glaubt das Management den Ergebnissen: Ein Gespräch zwischen CEO und einem Kunden kann die ganze Produktplanung verändern.
  9. Parallel zu Deiner Pressekonferenz oder dem Versand der wichtigsten Pressemitteilung des Jahres findet ein “unvorhersehbares Ereignis” statt, welches Dich aus allen Medien verdrängt.
  10. Der Social-Media-Praktikant verwechselt den Unternehmens-Twitter-Account mit seinem privaten und … ach, lassen wir das.
  11. Nachdem Du den perfekten Namen für Dein Produkt gefunden hast, stellst Du fest, dass der Wettbewerber sich schon die Marke gesichert hat.

 

Hast Du noch weitere Beispiele? Immer her damit, um die Liste zu ergänzen

Christoph
Christophhttps://www.marktding.de/christoph-ludewig
betreibt Marktding.de. Ausserdem ist er B2B-Marketer und Stratege mit einer Vorliebe für Wachstumsstrategien und der Entwicklung und Vermarktung von Dienstleistungen und technischen Produkten. Sein besonderes Faible gilt der Entwicklung von produktbegleitenden Dienstleistungen. Mehr über Christoph hier im Blog.

1 Kommentar

  1. Vielen Dank für Ihr Engagement und die ganze Mühe, aber wir gründen jetzt doch lieber einen gemeinnützigen Verein und lösen das Problem intern.

    Danke fürs Gespräch.

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